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08.05.2007 – Julia (Hinreise Tag 2)

O je, nun sitzen wir schon seit 9 Stunden im Flieger und immer noch kein Schlaf in Sicht, selbst mit den Schlafmasken finden wir keine Ruhe. Irgendwie sind wir doch zu aufgeregt, wie der Urlaub wird. Als wir über Afghanistan hinweg fliegen, ist es ganz schön dunkel… Wir senden Grüße runter zu Dirks Kameraden und versuchen erneut zu schlafen – klappt aber nicht. Dann muss halt noch mal die Bordküche herhalten und der sächsische Sitznachbar von Dirk aufstehen, damit wir uns an Bier, Whisky und Cola gütlich tun können (ist ja alles im Preis drin ).

Mittlerweile ist die zweite Schicht der Stewardessen dran, interessanterweise nun mit europäischer Uniform, gestartet waren sie mit asiatischer Kleidung.
Das ganze Flugzeug ist ruhig, nur die Projektoren laufen weiter und zeigen die neusten Spielfilme. Um uns die Zeit zu vertreiben, spielen wir mit der Kamera und machen Aussen- und Innenaufnahmen.





6:40 Uhr – wir sind in Bangkok! Der Pilot ist butterweich gelandet, wir waren uns sogar kurz unsicher, ob wir überhaupt schon stehen. Gut, dass die Flieger Fenster haben

Die Luft ist schwül und ziemlich warm, obwohl es noch so früh ist. Die zwei Stunden bis zum Weiterflug verbringen wir damit Wasser zu trinken, die Raucher in ihren kleinen „Kabuffs“ auszulachen (herrlich) und uns zu waschen und die Zähne zu putzen.

Dann geht es wieder weiter! Nach 4 Stunden sind wir endlich in Denpasar gelandet und versuchen uns zu Recht zu finden. Erst die Koffer, dann die Passkontrolle? Irgendwie ist der Ankunftsbereich etwas durcheinander… Vor allem, wenn man seit nun mittlerweile 26 Stunden auf ist. Aber es war wie immer: Durch die Passkontrolle, Koffer abholen, raus.
Direkt neben dem Kofferstand waren drei Geldautomaten aufgestellt. Nein, wie passend! Julia wartete weiter auf das Gepäck und Dirk trottete zum Automaten.
Mist, der erste funktionierte schon nicht. Irgendwie wollte der kein Geld ausspucken und dann schreibt der auch nur auf Indonesisch! Sowas
Dann eben zum zweiten. Das Gepäck war mittlerweile vollständig und nun standen wir beide vor dem Automaten. Karte rein… Öhm, wie viel brauchen wir denn? Erstmal ne Million!! (sind ca. 80 Euro) Jippih! Einmal im Leben Millionär! Geld raus, Karte raus… Plötzlich piept der Automat und irgendein Text wird in rot angezeigt… O je, keine Übersetzung. Was nun? Einfach gehen? So lassen? Wer weiß, was als nächstes kommt, vielleicht sind unsere Konten leer geräumt? Wir fragen einen Fluggast. „Sie haben die Karte zu früh raus genommen. Stecken Sie sie einfach noch mal in den Automaten“ antwortete die Dame in gebrochenem Englisch. Gesagt getan und der nächste Bildschirm kam, bei dem wir dann auf Abbruch klicken konnten. Problem gelöst!

Als wir aus der Ankunftshalle kamen: Schock. 40 Fahrer mit Schildern in der Hand und unser Name fehlte. Aber dann war alles in Ordnung, der Fahrer war gefunden. Wir trotteten mit unseren Koffern zum Auto und es ging los. Der Fahrer sprach Deutsch und war wirklich sehr nett. Er erklärte uns auf dem kurzen Weg zum Hotel schon einige Gegebenheiten und gab uns Tipps und Ratschläge.
Überwältigt von Eindrücken und der Hitze waren wir froh, als wir endlich am Eingang des Hotels ankamen. Wundervoll!

Unser Gepäck wurde uns förmlich aus den Händen gerissen und unsere Namen notiert. DREI Mitarbeiter, nur um den Gästen „Hallo und willkommen“ am Eingang zu sagen. Einer der Mitarbeiter ist der so genannte „Bell Captain“. Nein, der bellt nicht, sondern teilt den anderen Hotelangestellten durch einen lauten, aber angenehm weichen Gong-Schlag mit, dass ein neuer Gast eingetroffen ist. In unserem Fall waren es zwei Schläge – zwei neue Gäste.

Wir hätten es als unhöflich empfunden gleich mal die Begrüßung zu fotografieren, daher an dieser Stelle nur ein Bild des Security-Checks an der Hoteleinfahrt.



Wir wurden zu einer Sitzgruppe geführt und von einer netten Dame in Empfang genommen, welche schon alle Papiere vorbereitet hatte. Zur Begrüßung wurde uns ein Ingwer-Cocktail (muss man mal probiert haben – hört sich „ueh“ an, ist aber lecker und erfrischend) und ein feuchtes Handtuch gereicht.

Damit fing das Hintern hinterher tragen an…

Nach dem wir dann die Formalitäten hinter uns gebracht hatten (wirklich kurz!), wurden wir zu unserem Zimmer gebracht. Vorbei an dem Innenhof und dem „kleinen“ Billardzimmer…



Und dann kam das zweite „VIP-Gefühl“: wir wurden über eine Brücke in den separaten Singaraja-Flügel gebracht.

„Das ist ja wundervoll“ dachten wir nur und folgten dem Hotelangestellten sprachlos zum Eingang unseres Zimmers.

„Den Gang runter finden Sie die Singaraja-Lounge. Dort bekommen Sie 24 Stunden kostenlos frischen Kaffee, Wasser, Obst und kleine Snacks“ bekamen wir auf englisch erklärt.

Aha, stimmt ja. Hatten wir schon fast vergessen. Wir haben ja ein „Upgrade“ gebucht. Das kann ja nur super werden

So begeistert gingen wir erst einmal zum Pool, setzten uns in die Bar und aßen unser erstes Nasi Goreng. Lecker und nicht mit dem in Deutschland zu vergleichen.
Hier hatte Dirk sein erstes „Hot!! (arghs) – Erlebnis“. Irgendwie meinte er, es wäre eine gute Idee auf einen roten Kringel zu beissen, der sich als Peperoni entpuppte. Natürlich behauptet er im Nach hinein immer noch, „die hat sich im Reis versteckt!!“ Ergebnis: kurzzeitig weißentzündete Zunge mit roten Pocken und eine kopfschüttelnde Jule.
Ein feuriger Urlaubseindruck!
Danach sind wir noch einmal kurz in den wunderschönen Pool gehüpft und dann nur noch ins Bett, schlafen. 30 Stunden auf den Beinen hat doch gereicht….
28.2.05 17:13





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