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07.05.2007 – Dirk & Jule

Jetzt geht es los!

Montagmorgen 9:00 Uhr... auf zum Flughafen Frankfurt um unsere Hochzeitsreise nach Bali anzutreten. Nach einem kurzen Umweg über Bottrop und Koblenz waren wir gegen 12:30 Uhr am Frankfurter Flughafen. Kurz das Hochzeitsauto bei Sixt abgegeben und dann machten wir uns auf die Suche nach dem richtigem Schalter. Falls Ihr mal hört, dass der Frankfurter Flughafen unübersichtlich ist, glaubt es nicht, er ist TOTAL unübersichtlich...

Aber davon lässt man sich die Urlaubsvorfreude ja auf keinen Fall verleiden. Wir hatten ja genügend Zeit im Gepäck.

Lässig stellen wir uns am Schalter an und warteten, bis wir einchecken konnten. Bis dahin füllten wir unsere Adresszettel für die Koffer aus und beobachteten die hektischen Fluggäste vor und hinter uns. Wir: die Ruhe selbst, hatten wir doch alles vorbereitet.

Am Schalter holten wir die Unterlagen raus, die laut Reisebüro vorgezeigt werden sollten. Doch da der Schock: „Wo sind denn Ihre Tickets?“ fragte die Dame hinterm Schalter. „Iehgs!“ entfuhr es Dirk und wir sahen uns an. „Wie? Tickets, die sind doch da drin!“ Schweiß lief uns den Rücken runter… Die Dame meinte nur: “Nein, das sind sie leider nicht.“ Nun wurden wir hektisch. Alles aus der Unterlagenhülle gekramt… und da waren sie… Puh, das war ein Start. Aber lieber einen Schock am Anfang, der sich schnell auflöst, als vielleicht später noch Ärger. Oder sollte Murphy doch noch…?

Insgesamt war schon der Aufenthalt am Frankfurter Flughafen ein guter Urlaubsstart. Da wir ja nun noch genügend Zeit hatten, haben wir uns bei den Duty-Free-Shops umgeschaut. Und siehe da... ein Stand mit Whisky-Proben. Na, so lässt es sich doch angehen!






Auch die Aufmachung des Whisky-Standes war sehr nett und durchaus passend...





Der Flug dauert insgesamt 16 Stunden. 12 bis Bangkok und weitere 4 bis Denpasar, hörte sich ganz schön lange an.

Um 15:30 Uhr war es dann endlich so weit: der Flieger hob ab Richtung Thailand. Irgendwie waren wir uns nicht sicher, wie wir die Zeit rumkriegen sollten. Die Playstation und einige Zeitschriften hatten wir mitgenommen, aber ob das reichen sollte?

Kurz nach dem Start wurde uns aber klar: Langeweile wird wohl keine aufkommen. Erst bekamen wir einen Welcome-Drink, dann ein warmes Handtuch gereicht. Zackig ging es weiter mit dem Essen: Dirk hatte deutsches Hühnchen und Julia thailändisches Curry-Schwein. Lecker! Noch nicht mal halb fertig mit dem Essen, wurde schon der Verdauungsbrandy serviert. Die wollten uns doch tatsächlich in den Schlaf alkoholisieren! So gingen die ersten Stunden flugs rum...

14.5.07 07:15


09.05.2007 zweiter Tag im Hotel – Dirk

 

 

4:30 Uhr… auch nach 30 Stunden auf den Beinen reichen neuneinhalb Stunden Schlaf dann doch. PING! Dirk und Jule liegen hellwach in ungewohnter Umgebung. Der Frühstücksraum macht wann auf? Keine Ahnung… erkunden wir doch mal.

 

Also ab zum Frühstücksraum. *rüttel rüttel* Mist! Die Tür ist zu und es geht erst ab 6:30 Uhr los. Was machen wir denn bis dahin. Das Hotel ist still und wunderschön beleuchtet. Phototour? – Phototour!

 

Also ab ins Zimmer und die extra angeschaffte Kamera geholt. (Leider lässt die Photoqualität etwas zu wünschen übrig, da wir wohl doch noch etwas Schlaf in den Augen hatten.)

 

Und dann auf den Spuren wandeln, auf denen wir am Vortag das Hotel betreten haben. Als erstes der Vorgarten bei Nacht.

 

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Dann der Zugangsbereich zum Hotel (rechts steht tagsüber der große Gong mit dem die Gäste angekündigt werden)

 

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Die Bilder von der Eingangshalle bei Nacht sind leider nichts geworden. Da werden wir aber noch einmal mit der Kamera „tourist-like“ auf Safari gehen.

 

Dann… für uns natürlich besonders wichtig: Ortsübliche Aschenbecher:

 

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Schließlich der Zugangsbereich zum Singarja-Flügel mit seiner gemütlichen Sitzecke…

 

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Und der bescheiden Flur (eine Brücke über einen künstlichen Fluss) dahinter

 

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(Der rote Teppich wird leider jede Nacht weg geräumt und gereinigt (Das ist kein Scherz, das machen die wirklich!))

 

Dann noch eine Zoom-Nachtaufnahme (irgendwie muss ich die schlechte Qualität ja erklären) vom geschlossen Frühstückssaal

 

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Frühstückssaal? Die Erleuchtung! Angeblich soll es doch in der Singaraja-Lounge 24h lang kleine Snacks geben. DAS kann man doch mal austesten. Also nichts wie hin, sind ja nur ein paar Meter. Und siehe da, frisches Obst, Sahne, Kekse, Gebäck, Wasser, Obstsäfte und

 

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…eine Kaffeemaschine die vernünftigen Kaffee für die Jule macht!

 

So lässt sich der erste wirkliche Urlaubstag angehen und das Grinsen ist jetzt schon wie ins Gesicht gemeiselt.

 

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Aber… gleich ist Sonnenaufgang. Also ab zum Strand, die Security-Leute aufgeschreckt, auf die superbequemen hoteleigenen Sonnenliegen gelegt und den Sonnenaufgang beobachtet. Leider etwas unspektakulär, da es bewölkt war. Aber über mangelnde Wärme kann man sich auch um sechs Uhr morgens nicht beschweren.

 

Also erstmal zurück ins Hotelzimmer und unter die Dusche… so ist es schon besser. Muaaaaah… HUNGER! Hotelzimmertür wieder auf… ein Schritt nach draußen… das duschen hätte man sich sparen können! Wahnsinn wie warm es hier um diese Zeit schon ist. Aber daran werden wir uns schon gewöhnen.

 

Dann gehen wir mal ins Hotelrestaurant. Völlige Leere und extrem zuvorkommende Angestellte.

 

Das Frühstück, wie alles: SUPER!

 

Deusch, indonesich, französisch, amerikanisch, japanisch, international… einfach alles was man sich vorstellen kann, vom frisch (für jeden auf Wunsch) gemachten Glas Mangosaft (oder andere Früchte) über Sushi bis zur Schweinshaxe gibt es wirklich alles was man sich vorstellen kann.

 

Und dann hatten wir um 9:30 Uhr ein „Begrüßungsgespräch“ mit der Reiseleitung unseres Anbieters. Was das werden soll ist klar: ein Verkaufsgespräch. Aber man ist ja nett und um kurz vor halb zehn in der Empfangshalle um sich die „Geheimtipps“ (aus dem Prospekt) mal anzuhören.

 

Die Prospekte auf dem Tisch machten relativ schnell klar wo das „Begrüßungsgespräch“ stattfindet. Da der Reiseleiter noch in ein Gespräch vertieft ist, setzen wir uns einfach mal dazu. Um fünf nach halb taucht ein genervtes, deutsches Pärchen in den Mittvierzigern auf und stiefelt nervös um den Tisch herum. Der Reiseleiter ist noch im intensiven Beratungsgespräch. Wir lassen das ganze auf uns einplätschern. Gegen viertel vor 10 fasst der Mann des eben erwähnten Pärchens sich ein Herz und fragt wann denn endlich das Begrüßungsprogramm los geht, schließlich war der Termin um 9:30 Uhr. Fehlt nur noch die Bildzeitung unter dem Arm und die Adiletten. Sorry, aber: Typisch Deutsch!

 

Jedenfalls haben wir ihn, nett (und amüsiert) wie wir sind, vorgelassen und uns dieses Beratungsgespräch auch noch angehört. Danach wurde kurz versucht uns ein paar Trips zu verkaufen. Aber da wir schon eine fünftägige Rundreise gebucht hatten, hat der Reiseleiter recht schnell aufgegeben. Auf die angebotene Raftingtour werden wir aber wahrscheinlich noch zurück kommen.

 

Danach zurück aufs Zimmer: Koffer auspacken und Schränke einräumen. Das kennt wohl jeder und ich muss es nicht ausführlich beschreien. Photos hiervon können allerdings auf Wunsch gerne zugeschickt werden. ;-)

 

Jetzt gehen wir mal los und genießen die Poollandschaft. Photos werden folgen.

 

Also, Sonnenschutzfaktor dreißig und am ersten Tag erstmal nur in den Schatten.

 

Kaum liegt man eine halbe Stunde am Pool, schon bekommt man Hunger. Also bestellen wir mal einen Wrap. (Erstmal nur einen, denn man weiß ja nicht was man bekommt) Man bekommt: Zwei! Das ganze mit Pommes und Salat dabei, also als Snack selbst für uns zwei Vielesser absolut ausreichend.

 

Zwischendurch haben wir dann noch den „balinesischen Abend“ bei Concierge gebucht.

 

Da ging es dann nach Sonnenuntergang (gegen 19:00 Uhr) auch hin.

 

Als wir ankamen war schon eine Sängerin mit ihrer Band da. Wir kannten zwar nur ein paar Titel. Aber Mischung ließ uns davon ausgehen, dass sie lokale und internationale Schlager zum besten gibt. Und ehrlich gesagt in erstaunlicher Qualität. Wenn auch bei den englischen Liedern der eine oder andere Fehler dabei war.

 

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Danach folgte ein Begrüßungstanz und der so genannte Kecak-Dance. Sehr beeindruckend das ganze.

 

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Die gesamte Geschichte dieses Tanzes hier zu erzähle würde allerdings zu weit führen.

 

Jule war jedenfalls so schwer begeistert, dass sie doch glatt ihre Schuhe ausgezogen hat und als erste zum selbst ausprobieren auf die Bühne ging, als die Tänzerinnen dazu einluden. Wer Jule kennt, wird mir das erstmal nicht glauben. Aber, ich kann es beweisen:

 

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Ansonsten genossen wir ein hervorragendes balinesisches Büffet bzw. Barbecue, bei dem ich mein zweites „Uaaaaaah-SCHARF-Erlebniss“ hatte und einen erstaunlich guten balinesischen Wein.

 

Nachdem der Magen gefüllt, die Flasche Wein gelehrt und die meisten Gästen schon weg waren, entschlossen wir uns dann auch zu gehen und fiehlen (natürlich nach einer Dusche) müde aber glücklich ins Bett…
16.5.07 03:43





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